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Am 6. August herrschte Ausnahmezustand in Gera,
zahlreiche angemeldete Kundgebungen linker Parteien, Gewerkschaften,
Bündnisse und Kirchen brachten das zivile Leben in großen Teilen der
Innenstadt zum Erliegen. Vorgeschobener Grund für diese Aktionen war
eine Kundgebung des Kreisverbandes der NPD.
Wochenlang hetzten die Akteure des linken und etablierten Spektrums,
nutzten die ganze Bandbreite der Medien, um die Einwohner Geras gegen
das ?Rock Für Deutschland? zu mobilisieren.
Doch es hat alles nichts genutzt: gerade mal 200 - 300 Geraer nahmen an
den Protesten teil, die restlichen Gegendemonstranten wurden mit
immensen Aufwand aus allen Ecken Mitteldeutschlands herangekarrt.
Schlafplätze wurden mit Unterstützung der Stadt organisiert, mehrere
Bühnen wurden aufgebaut und es wurde im Vorfeld des 06.08. ein Klima der
Angst erzeugt, in dem Chaostage angekündigt wurden.
Leider war die Polizeiführung nicht in der Lage oder nicht willens,
beide Demonstrationen ordnungsgemäß abzusichern, so daß durch die
andauernden Blockaden Lieferfahrzeuge, Bands und Kundgebungsteilnehmer
nicht bzw. nur unter erschwerten Bedingungen auf die Spielwiese kamen.
Trotzdem haben mehrere hundert Nationalisten für die Freiheit
Deutschlands und gegen den Kommunismus demonstriert. Auch die immer
wieder aufflammende Gewalt der linken Musterdemokraten und deren
Zerstörungswut konnten die nationalen Männer und Frauen nicht davon
abhalten nach Gera zu kommen.
Als besonderen Scherz bekam der Kreisverband 250 T-Hemden gespendet,
welche unter einem abwaschbaren Aufdruck eine Botschaft von Exit, einem
staatlich finanzierten Antirechtsprogramm, enthielten. Hier wurden
mindestens 2000,- Euro Steuergelder verschwendet.
Der Kreisvorsitzende Gordon Richter reagierte mit Unverständnis auf
diesen Scherz: ?Überall fehlt Geld in der Jugendarbeit, Einrichtungen
werden geschlossen und Sozialarbeiter entlassen, aber dafür ist Geld
da.?
Alles in allem sind wir froh, unser Recht auf Meinungsfreiheit
durchgesetzt zu haben und stellen zufrieden fest, daß die
Gegendemonstranten, entgegen der öffentlichen Darstellung, ihre Ziele
nicht erreicht haben und grandios gescheitert sind.
Vielen Dank an die Besucher, Helfer, Redner, Bands und vor allem die
Geraer Bürger, für ihre Geduld und Weisheit, sich nicht vor den Karren
der Postkommunisten und Antidemokraten spannen zu lassen.
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